fbpx

Warum stottert mein Kind?

Störungen des Redeflusses (Stottern) sind auffällig und werden auch für kleine Patienten schnell zur psychischen Belastung. Häufig sind die Eltern geschockt, wenn ihr Kind auf einmal beginnt zu stottern und teilweise beim Sprechen nicht mehr vorwärts zu kommen scheint. Meistens werden emotionale Ursachen als Auslöser vermutet. Manchmal entstehen die Unflüssigkeiten jedoch ganz einfach, weil das Kind mehr sagen möchte als es kann.

Altersgemäße Unflüssigkeiten

Im Alter von 2-4 Jahren erweitert sich der Wortschatz des Kindes enorm und es lernt täglich neue Wörter und Sätze. Trotzdem ist der passive Wortschatz, also all das, was das Kind bereits verstehen kann, weiterhin bedeutend höher als der aktive. Es kann also vorkommen, dass das Kind etwas sagen möchte, aber das Wort im entscheidenden Moment nicht findet. Diese Zeit wird dann mit Wort- und Silbenwiederholungen überbrückt bspw. „weil weil weil“ oder „die die die“. Es kann auch vorkommen, dass sich das Kind an einem Gespräch beteiligen oder die Aufmerksamkeit anderer erlangen möchte, aber noch keine Idee hat, was es eigentlich sagen möchte. Auch in solchen Fällen kann es zu scheinbaren Stottersymptomen kommen. Diese lockeren Symptome sind vielleicht für das Umfeld irritierend, aber größtenteils unbedenklich.

Altersgemäße Unflüssigkeiten lassen sich in folgenden Punkten von einem beginnenden Stottern unterscheiden:

  • Es werden nur Silben (da-da-da), Wörter (weil-weil-weil) oder Satzteile (Ich will-ich will-ich will), aber keine einzelnen Laute wiederholt (d-d-d)
  • Es bestehen keine Blockaden (Kind holt Luft, aber bekommt kein Wort raus)
  • Das Sprechtempo bleibt unverändert
  • Es entstehen nur Pausen zur Sprechplanung (Was sage ich als nächstes? Welches Wort brauche ich?)
  • Es besteht kein Störungsbewusstsein (Kind bemerkt das Stottern selbst nicht und zeigt weiterhin Freude am Sprechen)
  • Es bestehen keine Begleitsymptome (Anspannung Gesichtsmuskulatur, ballen der Faust)
  • Dehnungen im Wort sind rein funktionell („Daaann wollen wir mal los“)

Festes Stottern

Aus einem altersgemäßen Stottern kann sich jedoch mitunter ein festes Stottern entwickeln. Beispielsweise, wenn das Kind plötzlich bemerkt, dass etwas mit der eigenen Sprache nicht stimmt, die Kontrolle über das Sprechen verliert und ein Schamgefühl entwickelt. Meist liegen einem festen Stottern jedoch genetische, neurologische oder psychologische zugrunde, die innerhalb einer Therapie genau analysiert werden sollten.

Festes Stottern ist anhand folgender Symptome zu erkennen, die zusammen oder einzeln auftreten können:

  • Silben- und Wortwortwiederholungen sind unrhythmisch und wirken verkrampft
  • Es werden einzelne Laute (A-A-Affe) wiederholt, oder gedehnt (Sssssahne)
  • Atmung und Sprechmelodie sind meist unrhythmisch und angestrengt
  • Das Kind stottert und beendet anschließend den Satz auffällig schnell, mit einem überhastetem Sprechtempo
  • Es bestehen Blockaden (Kind bleibt im oder bereits vor dem Satz stecken und bekommt kein Wort heraus)
  • Das Kind zeigt beim Sprechen Begleitsymptome (Mitbewegung/Verkrampfung von Körperteilen oder Grimassen)
  • Es besteht ein Angst-/Schamgefühl oder bereits Vermeidungsverhalten (Eltern sollen für das Kind sprechen)

Altersgemäße Unflüssigkeiten

Im Alter von 2-4 Jahren erweitert sich der Wortschatz des Kindes enorm und es lernt täglich neue Wörter und Sätze. Trotzdem ist der passive Wortschatz, also all das, was das Kind bereits verstehen kann, weiterhin bedeutend höher als der aktive. Es kann also vorkommen, dass das Kind etwas sagen möchte, aber das Wort im entscheidenden Moment nicht findet. Diese Zeit wird dann mit Wort- und Silbenwiederholungen überbrückt bspw. „weil weil weil“ oder „die die die“. Es kann auch vorkommen, dass sich das Kind an einem Gespräch beteiligen oder die Aufmerksamkeit anderer erlangen möchte, aber noch keinen Plan hat, was es eigentlich sagen möchte. Auch in solchen Fällen kann es zu scheinbaren Stottersymptomen kommen. Diese lockeren Symptome sind vielleicht für das Umfeld irritierend, aber größtenteils unbedenklich.

Altersgemäße Unflüssigkeiten lassen sich in folgenden Punkten von einem beginnenden Stottern unterscheiden:

  • Es werden nur Silben (da-da-da), Wörter (weil-weil-weil) oder Satzteile (Ich will-ich will-ich will), aber keine einzelnen Laute wiederholt (d-d-d)
  • Es bestehen keine Blockaden (Kind holt Luft, aber bekommt kein Wort raus)
  • Das Sprechtempo bleibt unverändert
  • Es entstehen nur Pausen zur Sprechplanung (Was sage ich als nächstes? Welches Wort brauche ich?)
  • Es besteht kein Störungsbewusstsein (Kind bemerkt das Stottern selbst nicht und zeigt weiterhin Freude am Sprechen)
  • Es bestehen keine Begleitsymptome (Anspannung Gesichtsmuskulatur, ballen der Faust)
  • Dehnungen im Wort sind rein funktionell („Daaann wollen wir mal los“)

Festes Stottern

Aus einem altersgemäßen Stottern kann sich jedoch mitunter ein festes Stottern entwickeln. Beispielsweise, wenn das Kind plötzlich bemerkt, dass etwas mit der eigenen Sprache nicht stimmt, die Kontrolle über das Sprechen verliert und ein Schamgefühl entwickelt. Meist liegen einem festen Stottern jedoch genetische, neurologische oder psychologische zugrunde, die innerhalb einer Therapie genau analysiert werden sollten.

Festes Stottern ist anhand folgender Symptome zu erkennen, die zusammen oder einzeln auftreten können:

  • Silben- und Wortwortwiederholungen sind unrhythmisch und wirken verkrampft
  • Es werden einzelne Laute (A-A-Affe) wiederholt, oder gedehnt (Sssssahne)
  • Atmung und Sprechmelodie sind meist unrhythmisch und angestrengt
  • Das Kind stottert und beendet anschließend den Satz auffällig schnell, mit einem überhastetem Sprechtempo
  • Es bestehen Blockaden (Kind bleibt im oder bereits vor dem Satz stecken und bekommt kein Wort heraus)
  • Das Kind zeigt beim Sprechen Begleitsymptome (Mitbewegung/Verkrampfung von Körperteilen oder Grimassen)
  • Es besteht ein Angst-/Schamgefühl oder bereits Vermeidungsverhalten (Eltern sollen für das Kind sprechen)

Ihre Ansprechpartnerin

Inga Sprengel absolvierte 2013 ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin an der medizinischen Akademie in Leipzig und ist seither in der Sprech- und Sprachtherapie für Kinder und Jugendliche tätig. Im Januar 2020 erlangte sie zusätzlich ihr Zertifikat zur LRS-Trainerin.